Grey Book Reflexion
Unsere persönlichen Geschichten mögen sich in ihrem individuellen Muster unterscheiden, aber am Ende haben wir alle dasselbe gemeinsam.
Gray Book, p. 132 (Chapter Eight, Header, Line 3)
"Identifizieren, nicht vergleichen", das haben wir alle irgendwann einmal in Meetings bei Narcotics Anonymous gehört. Der Vergleich unserer Konsumgeschichten und der Drogen, die wir benutzt haben, trennt uns voneinander. Unsere Literatur sagt uns, dass es uns nicht interessiert, was oder wie viel du benutzt hast, wer deine Verbindungen waren oder wie viel oder wie wenig du hast. Narcotics Anonymous interessiert sich nur dafür, was du über dein Problem tun möchtest und wie wir helfen können.
Dies hilft, zur Wurzel des Problems zu gelangen, "Sucht". Es hilft uns auch, eine gemeinsame Lösung zu finden, nämlich die Genesung bei Narcotics Anonymous. Unsere Identifikation als Süchtige erfolgt auf einer tieferen Ebene als nur der Drogenkonsum. Gefühle und Emotionen sind, wie wir uns gegenseitig einfühlen.
Unsere Heilung findet auf dieser tiefen Ebene statt und nicht bei dem Symptom, das unser Drogenkonsum war. Wir teilen unsere Geschichten mit diesem Gedanken im Hinterkopf. Wir tragen eine Botschaft der Hoffnung und das Versprechen der Freiheit.
Die Identifikation findet statt, wenn wir über den hoffnungslosen und hilflosen Zustand sprechen, in dem wir uns infolge der Sucht befanden. Wir teilen, wie wir zu Narcotics Anonymous gekommen sind. Wir teilen über die Gemeinschaft, die wir mit Menschen gefunden haben, die genau wie wir sind.
Wir einfühlen uns gegenseitig, weil wir, genau wie sie, die gleichen Schrecken der Sucht erlebt haben. Heute steht unser gemeinsames Wohlergehen an erster Stelle.
Wir können einander helfen, weil wir gleich sind.
Wir werden uns auf die Lösung konzentrieren, nicht auf das Problem. Unsere Identifikation als Süchtige bietet eine gemeinsame Lösung.