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Grey Book Reflexion

30. Mai

Durch die Freiheit in unserem neuen Leben sind wir endlich in der Lage, die besonderen Qualitäten zu sehen, die wir als Individuen besitzen.

Gray Book, p. 161 (Chapter Ten, Lines 2-4)

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In Narcotics Anonymous ist eine der Personen, die wir treffen werden, wir selbst. Nachdem wir unseren Tiefpunkt erreicht hatten, waren wir nicht allzu glücklich darüber, zu sehen, was aus uns geworden ist. Jetzt, abstinent, fühlen wir all unsere Gefühle, und die meisten waren Schuld, Scham und Reue.

Die meisten von uns mochten sich selbst nicht, und jetzt müssen wir uns dem stellen. Mit uns selbst zu leben, ohne Drogen zu benutzen, war noch schmerzhafter, wir hatten die Drogen nicht mehr, um uns zu betäuben. N.A. bietet nicht nur Abstinenz von Drogen, sondern auch Freiheit von der Besessenheit zu konsumieren und einen neuen Lebensweg durch das spirituelle Erwachen, das wir durch das Leben jedes Schrittes erfahren. Dieses Erwachen des Geistes ermöglicht es uns, die Person zu pflegen, die wir schon immer sein sollten. Dieser Prozess dauert seine Zeit und geschieht nicht über Nacht, und manchmal erfordert unser Schmerz totale Hingabe.

In jedem spirituellen Prinzip steckt Freiheit. Freiheit von aktiver Sucht, Freiheit von uns selbst, Freiheit von anderen und Freiheit von der Welt im Allgemeinen. Wir brauchen keine Masken mehr; wir müssen nicht mehr die Menschen sein, die andere von uns erwarten.

Endlich konnten wir wir selbst sein und damit in Ordnung sein. Wir sind ein Werk in Arbeit. Wir sind immer noch nicht die Person, die Gott weiß, dass wir sein könnten.

Wir sind immer noch nicht die Person, die wir sein wollen. Wir sind die Person, die wir hier und jetzt sein sollen.

Mit der Hilfe des Gottes unseres Verständnisses, unserer Sponsoren, der Schritte und der Gemeinschaft von N.A. ist diese Transformation möglich, nur für heute. Wir sehen uns realistisch, mit unseren Schwächen und unseren Stärken. Wir geben uns diesem Prozess hin und erhalten Selbstakzeptanz und Akzeptanz anderer.

Wir lernen, in unserer eigenen Haut zu leben; wir bekommen Einblicke in die Menschen, die wir eines Tages sein könnten. Heute gibt es Hoffnung.

In diesem Moment
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Wir haben nicht nur Selbstakzeptanz, sondern akzeptieren auch, was uns fehlt, und entwickeln Mitgefühl für uns selbst und andere.

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