Grey Book Reflexion
Diejenigen von uns, die einen Rückfall erlitten haben, fanden den wahren Verlauf der Krankheit, die uns plagt. Zu wissen und zu verstehen, dass es eine Macht gibt, die größer ist als wir selbst und die trotz unserer Fehler eine Beziehung zu uns haben möchte, tröstet uns alle.
Gray Book, p. 127 (Chapter Seven, Lines 10-14)
Unsere Literatur sagt uns, dass ein Rückfall niemals ein Unfall ist. Wir als Süchtige leiden an einer Krankheit, die anfällig für Rückfälle ist.
Das bedeutet, dass es nicht passieren muss; es ist keine Voraussetzung. Ein Rückfall ist kein Teil der Genesung; es ist ein Mangel an Genesung. Wenn wir in unserem Programm nachlässig sind, öffnen wir die Tür, damit der Rückfallprozess beginnen kann. Das Graue Buch sagt: "Ein Rückfall kann die zerstörerische Kraft sein, die uns tötet oder uns zur Erkenntnis führt, wer und was wir sind." Diejenigen, die das Glück hatten, einen Rückfall zu überleben, sagen uns, dass es da draußen nicht besser wird.
Sie sagen uns, dass N.A. ihren Rausch ruiniert. Ihr Rückfall bestätigt nur alles, was das Programm von Narcotics Anonymous ihnen die ganze Zeit gesagt hat. Unsere Literatur erinnert uns daran, dass diejenigen, die nach einem Rückfall zu N.A. zurückkehren, einen Mut zeigen, der nicht von ihnen selbst stammt.
Der Gott unseres eigenen Verständnisses ist bereit, uns zu führen, wenn wir es zulassen. Schließlich hat sich Gott nicht bewegt, wir haben es getan. Mitglieder, die zurückkehren, sind jetzt bereit, ein rigoroses Programm auf die Krankheit anzuwenden.
Sie erkennen, dass die gegebenen Vorschläge wirklich subtile Forderungen waren. Die Vorschläge sind kostenlos, die, für die wir bezahlen, sind die, die wir nicht annehmen. Es gibt diejenigen, die seit ihrer Ankunft bei N.A. keinen Rückfall erlitten haben.
Diese Mitglieder lernen durch das Beispiel derjenigen, die zurückgehen. Diejenigen, die zurückgegangen sind, haben von den Standhaften gelernt.
Wir alle erhalten einen täglichen Aufschub, der von unserer Höheren Macht gewährt wird. Dieser Aufschub ist ebenfalls bedingt und hängt von unserer spirituellen Pflege ab.
Wir lernen, dass die Liebe unseres Gottes bedingungslos ist und bereit ist, uns zu trösten, wenn wir es zulassen.